Es ist eine alltägliche Herausforderung, einen Weg zu finden, der uns fit hält, unsere Gesundheit fördert und gleichzeitig unseren Körper schont. Viele von uns jonglieren mit einem vollen Terminkalender, spüren vielleicht die ersten Anzeichen von Gelenkbeschwerden oder suchen einfach nach einer Trainingsmethode, die sich gut in den Alltag integrieren lässt, ohne dabei Kompromisse bei der Wirksamkeit einzugehen. Genau diese Suche nach einer harmonischen Balance zwischen Effektivität und Schonung bewegt mich zutiefst, denn ich bin überzeugt, dass jeder Mensch das Recht auf ein schmerzfreies und erfüllendes Bewegungsleben hat.
Dieser Leitfaden ist dafür gedacht, Ihnen genau diese Balance näherzubringen. Sie werden entdecken, wie Sie mit dem Crosstrainer nicht nur Ihre Ausdauer und Kraft steigern, sondern auch Ihre Gelenke optimal schützen können. Wir tauchen gemeinsam ein in die Welt des effektiven Trainings mit dem Crosstrainer, lernen die richtige Technik, entwickeln maßgeschneiderte Trainingspläne und beleuchten die Bedeutung von Ernährung und Motivation. Am Ende werden Sie nicht nur ein tieferes Verständnis für dieses vielseitige Gerät haben, sondern auch konkrete Strategien an der Hand, um Ihr Training auf ein neues Niveau zu heben und dauerhaft Freude an der Bewegung zu finden.
Warum der Crosstrainer eine ausgezeichnete Wahl ist
Der Crosstrainer hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Fitnessgeräte entwickelt, und das aus gutem Grund. Er bietet eine einzigartige Kombination aus Ganzkörpertraining und Gelenkschonung, die ihn für nahezu jede Altersgruppe und jeden Fitnesslevel attraktiv macht. Ob Sie ein Anfänger sind, der sanft einsteigen möchte, oder ein erfahrener Sportler, der eine Ergänzung zu seinem bestehenden Trainingsplan sucht – der Crosstrainer kann ein wahrer Gewinn sein.
Gelenkschonendes Training im Fokus
Einer der größten Vorteile des Crosstrainers liegt in seiner Fähigkeit, ein gelenkschonendes Training zu ermöglichen. Im Gegensatz zum Laufen, bei dem bei jedem Schritt das Mehrfache des Körpergewichts auf Knie, Hüften und Sprunggelenke wirkt, simuliert der Crosstrainer eine fließende, elliptische Bewegung. Diese Bewegung ahmt das natürliche Gehen oder Laufen nach, ohne jedoch die harten Aufprallkräfte zu erzeugen.
Die Füße bleiben während der gesamten Bewegung auf den Pedalen, was Stöße und Erschütterungen minimiert. Dies ist besonders vorteilhaft für Personen mit Gelenkproblemen, Übergewicht oder für diejenigen, die sich von Verletzungen erholen. Es ermöglicht ein intensives Herz-Kreislauf-Training, ohne die Gelenke unnötig zu belasten. Es ist eine sanfte Art, den Körper in Schwung zu bringen und die Fitness zu verbessern.
Ganzkörper-Workout leicht gemacht
Ein weiterer entscheidender Punkt, der den Crosstrainer so wertvoll macht, ist seine Effizienz als Ganzkörpertrainingsgerät. Viele andere Ausdauergeräte, wie zum Beispiel das Fahrrad oder der Stepper, konzentrieren sich hauptsächlich auf die Beinmuskulatur. Der Crosstrainer hingegen bindet aktiv sowohl die untere als auch die obere Körperhälfte in die Bewegung ein.
Durch die Griffe werden Arme, Schultern, Brust und Rücken beansprucht, während die Beine und das Gesäß die Hauptarbeit leisten. Dies führt zu einem harmonischen und ausgewogenen Muskelaufbau und einer höheren Kalorienverbrennung im Vergleich zu reinen Bein-Ausdauergeräten. Sie trainieren gleichzeitig mehrere große Muskelgruppen, was Zeit spart und die Effektivität jeder Einheit maximiert.
"Wahre Stärke entsteht nicht nur aus der Kraft deiner Muskeln, sondern aus der intelligenten Art und Weise, wie du sie einsetzt und schützt."
Die richtige Technik für maximalen Erfolg
Ein effektives Training mit dem Crosstrainer hängt maßgeblich von der korrekten Ausführung ab. Eine gute Technik schützt nicht nur Ihre Gelenke und beugt Verletzungen vor, sondern stellt auch sicher, dass Sie die maximale Wirkung aus jeder Trainingseinheit herausholen. Es ist nicht nur wichtig, dass Sie trainieren, sondern wie Sie trainieren.
Körperhaltung und Bewegungsausführung
Die Basis für jedes Training auf dem Crosstrainer ist eine stabile und aufrechte Körperhaltung. Stellen Sie sich vor, ein Faden zieht Sie sanft am Scheitel nach oben.
- Rücken: Halten Sie den Rücken gerade und den Rumpf angespannt. Vermeiden Sie ein Hohlkreuz oder einen Rundrücken. Eine leichte Neigung nach vorne aus der Hüfte ist natürlich, aber der Rücken sollte dabei gerade bleiben.
- Schultern: Lassen Sie die Schultern entspannt nach unten fallen, weg von den Ohren. Vermeiden Sie ein Hochziehen der Schultern, was zu Verspannungen führen kann.
- Arme: Die Arme bewegen sich synchron mit den Beinen. Schieben Sie die Griffe nach vorne und ziehen Sie sie zu sich heran. Achten Sie auf eine fließende Bewegung, die aus den Schultern und dem oberen Rücken kommt, nicht nur aus den Armen.
- Beine und Füße: Die Füße sollten flach auf den Pedalen bleiben. Drücken Sie die Fersen nicht zu stark nach unten und stehen Sie auch nicht nur auf den Zehenspitzen. Die Bewegung sollte aus den Hüften und Knien kommen, wobei die Knie leicht gebeugt bleiben, um den Stoß abzufedern. Die elliptische Bewegung sollte sich natürlich anfühlen.
- Blickrichtung: Halten Sie den Blick nach vorne gerichtet, nicht nach unten auf die Füße.
Ein häufiger Fehler ist das Festhalten an den statischen Griffen, während die Beine die ganze Arbeit machen. Dies reduziert den Ganzkörpereffekt erheblich. Nutzen Sie die beweglichen Griffe aktiv!
Widerstand und Steigung optimal einstellen
Die Einstellung von Widerstand und gegebenenfalls der Steigung (bei manchen Modellen) sind entscheidend, um Ihr Training an Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele anzupassen.
- Widerstand: Der Widerstand bestimmt, wie schwer es ist, die Pedale zu bewegen.
- Niedriger Widerstand: Gut für Aufwärmphasen, Cool-downs oder längere Ausdauereinheiten mit hoher Trittfrequenz. Hier steht die Herz-Kreislauf-Belastung im Vordergrund.
- Mittlerer Widerstand: Ideal für die meisten Trainingseinheiten. Er bietet eine gute Balance zwischen Herz-Kreislauf-Training und muskulärer Beanspruchung.
- Hoher Widerstand: Fordert die Muskulatur stärker heraus und eignet sich gut für Kraftausdauer oder Intervalltraining. Achten Sie darauf, dass Sie dabei eine gute Form beibehalten können.
- Steigung (Incline): Einige Crosstrainer bieten die Möglichkeit, die Steigung der Pedale zu verändern.
- Eine höhere Steigung simuliert das Bergaufgehen und beansprucht stärker die Gesäßmuskulatur und die hinteren Oberschenkel.
- Eine niedrigere Steigung fokussiert sich mehr auf die vorderen Oberschenkel und die Waden.
Variieren Sie die Steigung, um unterschiedliche Muskelgruppen anzusprechen und Ihr Training abwechslungsreich zu gestalten.
Die Wahl des Widerstands und der Steigung sollte immer so erfolgen, dass Sie eine Herausforderung spüren, aber nicht überfordert sind und die Technik darunter leidet. Es geht darum, eine Balance zu finden, die Sie fordert, aber nicht überlastet.
"Der Körper passt sich an das an, was du ihm gibst. Gib ihm Qualität in Bewegung und Haltung, und er wird mit Leistung antworten."
Trainingsplanung: Struktur für sichtbare Ergebnisse
Ein gut strukturierter Trainingsplan ist der Schlüssel zu einem effektiven Training mit dem Crosstrainer und zum Erreichen Ihrer Fitnessziele. Ohne eine klare Strategie laufen Sie Gefahr, zu stagnieren, die Motivation zu verlieren oder im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu riskieren. Eine durchdachte Planung hilft Ihnen, Fortschritte zu verfolgen und Ihr Training kontinuierlich anzupassen.
Aufwärmen und Cool-down: Unverzichtbare Elemente
Viele unterschätzen die Bedeutung von Aufwärmen und Cool-down, dabei sind sie integrale Bestandteile jeder Trainingseinheit.
- Aufwärmen (5-10 Minuten):
- Das Aufwärmen bereitet Ihren Körper auf die bevorstehende Belastung vor. Es erhöht die Körpertemperatur, verbessert die Durchblutung der Muskeln und Gelenke und macht diese geschmeidiger.
- Beginnen Sie mit einer langsamen, lockeren Bewegung auf dem Crosstrainer bei geringem Widerstand.
- Integrieren Sie dynamische Dehnübungen für große Muskelgruppen wie Beine, Hüften und Schultern. Kreisen Sie Arme und Beine sanft, um die Gelenke zu mobilisieren.
- Ein gut aufgewärmter Körper ist weniger anfällig für Zerrungen und andere Sportverletzungen.
- Cool-down (5-10 Minuten):
- Das Cool-down hilft Ihrem Körper, nach dem Training wieder in den Ruhezustand überzugehen. Es senkt langsam die Herzfrequenz und Körpertemperatur.
- Reduzieren Sie die Intensität auf dem Crosstrainer schrittweise.
- Führen Sie statische Dehnübungen durch. Halten Sie jede Dehnung für 20-30 Sekunden, ohne zu federn. Konzentrieren Sie sich auf die Muskeln, die Sie während des Trainings beansprucht haben (Oberschenkel, Waden, Gesäß, Brust, Rücken).
- Ein Cool-down fördert die Regeneration und kann Muskelkater reduzieren.
Intervalltraining oder Ausdauereinheiten?
Beide Trainingsformen haben ihre Berechtigung und können je nach Zielsetzung in Ihren Plan integriert werden.
- Ausdauertraining (Steady State):
- Hierbei halten Sie eine moderate Intensität über einen längeren Zeitraum (z.B. 30-60 Minuten).
- Das Ziel ist, die Herzfrequenz in einem bestimmten Bereich zu halten (oft 60-75% der maximalen Herzfrequenz).
- Vorteile: Verbessert die kardiovaskuläre Ausdauer, fördert die Fettverbrennung bei längeren Einheiten, ist weniger anstrengend für den Körper und gut für Anfänger.
- 💡 Ideal für Tage, an denen Sie sich erholen oder einfach nur sanft in Bewegung bleiben möchten.
- Intervalltraining (HIIT – High-Intensity Interval Training):
- Wechselt zwischen kurzen Phasen hoher Intensität und Erholungsphasen.
- Beispiel: 1 Minute maximale Anstrengung, gefolgt von 2 Minuten aktiver Erholung (langsame Bewegung) – dies wird mehrfach wiederholt.
- Vorteile: Extrem effektiv für die Fettverbrennung, verbessert die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), steigert die Stoffwechselrate auch nach dem Training (Nachbrenneffekt).
- ⚠️ Sehr fordernd und sollte nicht zu häufig durchgeführt werden (1-3 Mal pro Woche). Gut für Fortgeschrittene.
Eine Kombination beider Methoden ist oft am effektivsten, um verschiedene Aspekte Ihrer Fitness zu verbessern. Vielleicht zwei bis drei Ausdauereinheiten pro Woche und eine bis zwei Intervalltrainings, je nach Ihrem Fitnesslevel und Ihren Zielen.
Tabelle 1: Beispiel für ein Intervalltraining auf dem Crosstrainer
| Phase | Dauer | Intensität (RPE*) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Aufwärmen | 5 Minuten | 3-4 | Lockere Bewegung, geringer Widerstand, Gelenke mobilisieren |
| Intervall 1 | |||
| Belastung | 60 Sekunden | 8-9 | Hoher Widerstand, maximale Geschwindigkeit, volle Körperbeteiligung |
| Erholung | 120 Sekunden | 4-5 | Geringer Widerstand, langsamere Bewegung zur aktiven Regeneration |
| Intervall 2 | |||
| Belastung | 60 Sekunden | 8-9 | Hoher Widerstand, maximale Geschwindigkeit |
| Erholung | 120 Sekunden | 4-5 | Geringer Widerstand |
| … (Wiederholung) | 4-6x Wiederholungen gesamt | ||
| Cool-down | 5 Minuten | 2-3 | Langsames Ausklingen, geringer Widerstand, anschließendes Dehnen |
*RPE (Rate of Perceived Exertion) auf einer Skala von 1 (sehr leicht) bis 10 (maximale Anstrengung).
"Die größte Investition, die du tätigen kannst, ist die in deine eigene Gesundheit. Jeder Plan ist ein Schritt in die richtige Richtung."
Ernährung und Hydration: Die Basis für sportliche Leistung
Ein effektives Training mit dem Crosstrainer ist nur die halbe Miete. Um wirklich sichtbare Ergebnisse zu erzielen und sich optimal zu fühlen, ist die richtige Ernährung und eine ausreichende Hydration unerlässlich. Ihr Körper ist wie ein Hochleistungsmotor – er braucht den richtigen Treibstoff, um bestmöglich zu funktionieren und sich nach der Anstrengung zu regenerieren.
Flüssigkeitszufuhr während des Trainings
Wasser ist das Elixier des Lebens und spielt eine entscheidende Rolle bei jeder Körperfunktion, insbesondere beim Sport. Schon ein geringer Flüssigkeitsmangel kann Ihre Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen und das Verletzungsrisiko erhöhen.
- Vor dem Training: Trinken Sie etwa 300-500 ml Wasser 1-2 Stunden vor Ihrem Training.
- Während des Trainings: Nehmen Sie alle 15-20 Minuten kleine Schlucke Wasser zu sich, besonders bei längeren oder intensiveren Einheiten. Eine Faustregel sind etwa 150-250 ml pro 15 Minuten.
- Nach dem Training: Füllen Sie die verlorene Flüssigkeit auf. Wiegen Sie sich vor und nach dem Training, um den Flüssigkeitsverlust zu ermitteln, und trinken Sie etwa das 1,5-fache der verlorenen Menge an Wasser.
- Bei sehr langen oder intensiven Einheiten (über 60 Minuten) kann ein isotonisches Getränk sinnvoll sein, um Elektrolyte aufzufüllen. Für die meisten Crosstrainer-Einheiten ist jedoch reines Wasser ausreichend.
Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Durst ist bereits ein Zeichen für leichten Flüssigkeitsmangel.
Die Rolle der Makronährstoffe
Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Proteine und Fette – liefern Ihrem Körper die Energie, die er für das Training benötigt, und die Bausteine für Regeneration und Muskelaufbau. Eine ausgewogene Zufuhr ist entscheidend.
- Kohlenhydrate: Sind die primäre Energiequelle Ihres Körpers. Sie werden in Glykogen umgewandelt und in Muskeln und Leber gespeichert.
- Vor dem Training: Komplexe Kohlenhydrate (Vollkornprodukte, Haferflocken) liefern langanhaltende Energie.
- Nach dem Training: Einfache Kohlenhydrate (Obst) können helfen, Glykogenspeicher schnell wieder aufzufüllen.
- Proteine: Sind die Bausteine für Muskeln, Enzyme und Hormone. Sie sind entscheidend für Muskelreparatur und -wachstum.
- Nach dem Training: Eine proteinreiche Mahlzeit oder ein Shake ist ideal, um die Muskelregeneration zu unterstützen.
- Fette: Sind eine wichtige Energiequelle, insbesondere bei längeren, weniger intensiven Trainingseinheiten. Sie sind auch essentiell für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und die Hormonproduktion.
- Setzen Sie auf gesunde Fette (Avocado, Nüsse, Samen, Olivenöl).
Es geht nicht darum, Makronährstoffe zu verteufeln, sondern sie intelligent und in den richtigen Mengen zu konsumieren, um Ihre sportliche Leistung und Gesundheit zu optimieren.
Tabelle 2: Makronährstoffe und ihre Funktionen
| Makronährstoff | Funktion | Beispiele |
|---|---|---|
| Kohlenhydrate | Hauptenergiequelle für Training und Gehirnfunktion, Glykogenspeicher | Vollkornbrot, Haferflocken, Reis, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte |
| Proteine | Muskelaufbau und -reparatur, Enzym- und Hormonproduktion, Sättigung | Mageres Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Tofu, Linsen, Bohnen, Nüsse |
| Fette | Langfristige Energiequelle, Hormonproduktion, Vitaminaufnahme, Zellstruktur | Avocado, Nüsse, Samen, Olivenöl, fettiger Fisch (Lachs), Kokosöl |
"Dein Körper ist dein Tempel. Nähre ihn mit Respekt und er wird dich mit Vitalität und Ausdauer belohnen."
Motivation und langfristiger Erfolg
Der Anfang ist oft leicht, aber die langfristige Motivation aufrechtzuerhalten, ist die wahre Kunst beim effektiven Training mit dem Crosstrainer. Es geht darum, eine Routine zu entwickeln, die nicht nur körperlich, sondern auch mental bereichernd ist. Nur so wird Bewegung zu einem festen und freudvollen Bestandteil Ihres Lebens.
Ziele setzen und Fortschritte verfolgen
Klare Ziele sind wie ein Kompass, der Ihnen die Richtung weist. Ohne sie laufen Sie Gefahr, ziellos zu trainieren und die Freude an der Bewegung zu verlieren.
- SMARTe Ziele: Setzen Sie sich Ziele, die Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant und Zeitgebunden sind.
- Statt "Ich will fitter werden", sagen Sie: "Ich möchte in 8 Wochen dreimal pro Woche 45 Minuten auf dem Crosstrainer trainieren und dabei meine durchschnittliche Herzfrequenz um 5 Schläge pro Minute senken."
- Fortschritte dokumentieren: Führen Sie ein Trainingstagebuch. Notieren Sie Datum, Dauer, Widerstand, Steigung, Herzfrequenz und wie Sie sich dabei gefühlt haben.
- Das Verfolgen von Fortschritten ist unglaublich motivierend. Es zeigt Ihnen schwarz auf weiß, wie weit Sie gekommen sind, und hilft Ihnen, Ihren Plan bei Bedarf anzupassen.
- Feiern Sie kleine Erfolge! Jede Verbesserung, sei sie noch so klein, ist ein Grund zur Freude und Bestätigung.
- Realistische Erwartungen: Seien Sie geduldig mit sich selbst. Veränderungen brauchen Zeit. Rückschläge sind normal, wichtig ist, wieder aufzustehen und weiterzumachen.
Abwechslung im Trainingsalltag
Monotonie ist der größte Feind der Motivation. Wenn Ihr Training immer gleich aussieht, wird es schnell langweilig.
- Trainingsvariationen:
- Wechseln Sie zwischen Intervall- und Ausdauertraining.
- Variieren Sie Widerstand und Steigung innerhalb einer Einheit.
- Probieren Sie verschiedene Trainingsprogramme aus, die Ihr Crosstrainer möglicherweise bietet.
- Ändern Sie die Musik, die Sie hören, oder schauen Sie sich eine neue Serie an, während Sie trainieren.
- Manchmal kann es auch helfen, die Richtung zu wechseln und für einige Minuten rückwärts zu treten, um andere Muskelgruppen zu aktivieren.
- Kombinieren Sie mit anderen Aktivitäten: Der Crosstrainer ist ein fantastisches Gerät, aber er muss nicht das einzige sein, was Sie tun. Integrieren Sie Krafttraining, Yoga, Schwimmen oder Spaziergänge in der Natur, um Ihren Körper ganzheitlich zu fordern und die geistige Frische zu bewahren.
- Trainingspartner: Wenn Sie die Möglichkeit haben, trainieren Sie mit einem Freund oder Familienmitglied. Dies kann die Motivation erheblich steigern und das Training unterhaltsamer machen.
- 🎯 Setzen Sie sich kleine Belohnungen für erreichte Meilensteine. Das kann ein neues Sportoutfit, ein entspannendes Bad oder ein Besuch im Kino sein.
- 🧘 Denken Sie daran, dass Erholung genauso wichtig ist wie das Training. Gönnen Sie Ihrem Körper genügend Ruhepausen.
"Disziplin ist die Brücke zwischen Zielen und Erfolgen. Aber Freude ist der Treibstoff, der dich über diese Brücke trägt."
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist der Crosstrainer wirklich für jeden geeignet?
Ja, prinzipiell ist der Crosstrainer aufgrund seiner gelenkschonenden Bewegung für die meisten Menschen geeignet, unabhängig von Alter oder Fitnesslevel. Personen mit starken Gelenkproblemen oder Vorerkrankungen sollten jedoch vorab Rücksprache mit einem Arzt halten.
Wie oft sollte ich mit dem Crosstrainer trainieren, um effektiv zu sein?
Für sichtbare Ergebnisse und eine Verbesserung der Ausdauer wird empfohlen, 3-5 Mal pro Woche für 30-60 Minuten zu trainieren. Die genaue Häufigkeit hängt von Ihren individuellen Zielen und Ihrem aktuellen Fitnesslevel ab.
Kann ich mit dem Crosstrainer abnehmen?
Absolut! Der Crosstrainer verbrennt viele Kalorien und ist ein ausgezeichnetes Gerät für die Gewichtsreduktion. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie Ihre Abnehmziele effektiv unterstützen.
Welchen Widerstand sollte ich einstellen?
Beginnen Sie mit einem Widerstand, der Ihnen eine flüssige Bewegung ermöglicht, aber dennoch eine leichte Anstrengung erfordert. Steigern Sie den Widerstand schrittweise, wenn Sie sich stärker fühlen, um Ihre Muskeln weiterhin zu fordern und Fortschritte zu erzielen. Ihre Herzfrequenz und Ihr Gefühl der Anstrengung sind gute Indikatoren.
Was ist der Unterschied zwischen einem Crosstrainer und einem Ellipsentrainer?
Oft werden die Begriffe synonym verwendet. Genau genommen unterscheidet sich die Bewegung: Beim klassischen Crosstrainer bewegt sich das Schwungrad vorne oder hinten, was oft eine etwas steilere, „kletternde“ Bewegung erzeugt. Beim Ellipsentrainer (oft mit Schwungrad vorne) ist die Bewegung flacher und elliptischer, was dem natürlichen Laufen noch ähnlicher ist und als noch gelenkschonender empfunden werden kann. Die Unterschiede sind jedoch oft marginal und hängen stark vom jeweiligen Modell ab.
Sollte ich vor dem Training etwas essen?
Eine leichte Mahlzeit, reich an Kohlenhydraten und moderat an Proteinen, etwa 1-2 Stunden vor dem Training, kann Ihnen Energie liefern. Vermeiden Sie schwere, fettreiche Mahlzeiten direkt vor dem Training, um Magenbeschwerden zu vermeiden.
Wie lange sollte eine Aufwärmphase dauern?
Eine Aufwärmphase von 5-10 Minuten ist ideal, um Ihren Körper auf das Training vorzubereiten. Sie sollte aus leichter Bewegung auf dem Crosstrainer und dynamischen Dehnübungen bestehen.
Kann ich den Crosstrainer auch bei Knieproblemen nutzen?
Da der Crosstrainer eine gelenkschonende Bewegung ohne Aufprall bietet, ist er oft eine gute Option bei Knieproblemen. Es ist jedoch entscheidend, dass Sie auf Ihren Körper hören, keine Schmerzen verspüren und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einholen.
Welche Muskeln werden beim Crosstrainer-Training beansprucht?
Der Crosstrainer trainiert eine Vielzahl von Muskeln: Beine (Oberschenkel vorne und hinten, Waden), Gesäß, Rumpf (Bauch und Rücken), Arme (Bizeps, Trizeps), Schultern und Brust. Es ist ein echtes Ganzkörpertraining.
Wie kann ich meine Fortschritte am besten verfolgen?
Führen Sie ein Trainingstagebuch, in dem Sie Datum, Dauer, Widerstand, Steigung, durchschnittliche Herzfrequenz und Ihr subjektives Anstrengungsempfinden notieren. Viele Crosstrainer bieten auch integrierte Trainingsprogramme und Leistungsanzeigen, die Ihnen helfen können.
