Zukunft des Wohnens

Die Zukunft des Wohnens

Was bringen die nächsten Jahre und Jahrzehnte in Sachen Wohnen? Welche Trends gibt es und was wird sich verändern? Diesen Fragen ist das Zukunftsinstitut auf den Grund gegangen. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Zukunft des Wohnens“ für Sie zusammengefasst.

Zeiten ändern sich: In der Steinzeit lebten Menschen noch in Höhlen, bei den Römern wurde viel Wert auf fortschrittliche Bauweise gelegt, im französischen Hochadel hatten Eheleute stets getrennte Trakte, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Wohnung zunehmend zur kleinen intimen Festung der Familie und heute leben wir wieder in zunehmend offenen Wohnungen und versuchen uns aus einer Mischung von Luxus, Funktionalität, Ikea-Philosophie und kreativen Ideen unser eigenes kleines Nest zu bauen. Eines steht fest: Wohnen ist und war stets mehr als bloß, ein Dach über dem Kopf zu haben.

Wohnen orientiert sich stets an den Grundideen der Gesellschaft, Änderungen im Wohnstil und Wohnverhalten sind stets auch ein Zeichen für gesellschaftlichen Wandel. Das Zukunftsinstitut ist nun der Frage nachgegangen, wie sich Wohnen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern wird und will damit auch schon eine kleine Vorschau bieten, welche gesellschaftlichen Veränderungen auf uns zukommen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Wohnen wird dezentralisiert: Neben der traditionellen Wohnung werden zunehmen auch ausgelagerte Bereiche zum Wohnen genutzt. Das Zukunftsinstitut spricht von „öffentlichen Rückzugsräumen“, die speziell für die Neuen Patchwork-Großfamilien wichtig werden.
  • Wohnen wird individueller: Die Unterschiede liegen immer mehr im Detail. Unikate und Deko bzw. Einrichtungsstücke mit Geschichte werden immer beliebter. Damit wollen sich die Menschen von der globalisierten Masse abheben.
  • Die Raumnutzung wird neu definiert: Zonen sind wichtiger als herkömmliche Raum-Definitionen. Flexible Raumabgrenzungen, mobile, flexible und veränderbare Möbel werden immer stärker gefragt. Der Beleuchtung kommt in diesen neuen Raumkonzepten eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Bereiche Gesundheit, Arbeit und mobile Unterhaltung werden immer wichitger.
  • Technologie verändert den Wohnalltag: Einfach zu bedienende, Ressourcen-schonende, kluge Geräte, die sich den individuellen Wünschen der Menschen anpassen, werden immer beliebter.
  • Gesundheit und Regeneration werden immer wichtiger: Die Natur wird eine immer wichtigere Rolle spielen: Urban Gardening und Indoor Gardening sind jetzt schon stark im Kommen. Das Thema gesunde Raumluft wird immer bedeutender und gesundheitsfördernde Technologien und Materialien werden immer stärker nachgefragt werden.

Buchtipp zum Thema

@Deutsche Verlags AnstaltWer sein Haus jetzt schon nach den Trends der Zukunft bauen will, findet im Buch „Wir bauen ein Zukunftshaus. Ein Familiendrama in drei Akten“ interessante, spannende und informative Anregungen. Oona Horx-Strathern berichtet darin mit viel Ironie und wortgewandt, wie Sie gemeinsam mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer Katze ihr Haus der Zukunft gebaut hat. Von Hochs und Tiefs beim Hausbau über Hoffnungen, Träume, Warnungen bis hin zu guten Ratschlägen ist in dem Buch alles enthalten. Interessante Lektüre für alle Häuslebauer, solche die es werden wollen und all jene, die einfach nur davon träumen.

Oona Horx-Strathern: „Wir bauen ein Zukunftshaus. Ein Familiendrama in drei Akten“, DVA, 240 Seiten, ab € 19,99.

 

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