schönes Wohnen

Pflanzenpflege im Winter

Zimmerpflanzen sind für schönes Wohnen schlichtweg unabdingbar. Wenn die Temperaturen sinken und es draußen klirrend kalt wird, braucht das frische Grün besonders viel Pflege. Heizung, Zugluft und kaum vorhandenes Licht setzen Zimmerpflanzen stark zu. Sie verlieren Blätter und erkranken an Schädlingen wie Spinnmilben oder Schildläusen. Damit schönes Wohnen und prächtige Zimmerpflanzen auch im Winter möglich werden, sollten Sie auf einige notwendige Pflegehinweise achten. sunny7 hat die wichtigsten Infos für Sie zusammengefasst.

Schönes Wohnen mit prächtigen Topfpflanzen

Zimmerpflanzen lockern jeden Raum auf und verleihen ihm eine ganz besonders heimelige Note. Gerade im Winter ist es zu Hause am schönsten. Man heizt die Wohnung auf Wohlfühltemperatur und macht es sich so richtig schön gemütlich. Leider hat dies auch trockene Heizungsluft zur Folge, die etlichen Topfpflanzen gar nicht gut bekommt. Besonders tropische Pflanzen wie Hibiskus oder Orchideen leiden stark unter dem vorherrschenden Feuchtigkeitsmangel und lassen rasch die Blätter hängen. Eine Sprühflasche und etwas Wasser schaffen hierbei Abhilfe: Verwenden Sie dazu am besten kalkarmes und lauwarmes Wasser und versorgen Sie Ihre dekorativen Wohnungsgenossen mit einer wöchentlichen Dusche.

Gießen: mit Maß und Ziel!

Trockene Heizungsluft bedeutet nicht, dass Zimmerpflanzen grundsätzlich mehr Wasser benötigen als im Sommer. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Seien Sie beim Gießen sehr vorsichtig und versorgen Sie Ihre Pflanzen seltener mit Wasser. Am besten prüfen Sie außerdem, ob die Erde noch nass ist, bevor Sie gießen, denn bei zu hoher Wasserzufuhr besteht die Gefahr, dass Schimmel entsteht und die Blätter Ihrer Pflanzen abfaulen. Lediglich Topfpflanzen, die Ihren Platz neben der Heizung haben, sollten regelmäßiger mit Wasser versorgt werden.

Weg vom Fensterbrett!

Entgegen der nicht selten vorherrschenden Annahme sollte der Stammplatz Ihrer Pflanzen eher nicht die Fensterbank sein. Starke Temperaturunterschiede, trockene Heizungsluft und kalte Fensterscheiben lässt Ihre Lieblinge in eine Art Temperaturschock fallen und die Blätter werden braun und fallen im schlimmsten Falle sogar ab.  Auch Zugluft bekommt den meisten Pflanzen sehr schlecht. Sollte kein anderer Platz verfügbar sein, hilft eine kleine Schale mit befeuchtetem Tongranulat, welches einfach nur unter den Pflanzen positioniert werden muss, um die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu erhöhen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Blätter keinesfalls die kalte Fensterscheibe berühren.

Weg vom kalten Boden!

Eigentlich mögen es Zimmerpflanzen im Winter gerne etwas kühler, da sie die lichtärmeren Monate für eine Ruhepause nutzen und ihren Stoffwechsel herunterfahren. Aber die Wurzelballen sollten nicht unbedingt ausgekühlt werden, da die meisten Pflanzen äußerst empfindlich darauf reagieren. Verwenden Sie einfach ein Stück Styropor, und platzieren Sie dieses unter dem Blumentopf. Auch ein Pflanzen-Untersetzer auf Rollen ist äußerst empfehlenswert. Dasselbe gilt übrigens auch für Räume mit Fußbodenheizung!

Pflanzen abstauben und duschen!

Um weiterhin schönes Wohnen mit Zimmerpflanzen garantieren zu können, sollten Sie Ihre Lieblinge regelmäßig abstauben und die Vorhänge tagsüber öffnen. Das fehlende Licht der Wintermonate ist ohnedies hart genug für sie.  Auch ein regelmäßiges Abbrausen der Pflanzen wirkt wahre Wunder. Etwaige Schädlinge wie Schildläuse oder Spinnmilben können so entfernt werden. Natürlich nur bei sehr leichtem Befall. Denken Sie daran: Nicht jeder hat von Geburt an einen grünen Daumen, mit unseren Tipps zur Pflege von Topfpflanzen, bekommen wir die dekorativen Zimmergenossen aber sogar über den härtesten Winter, versprochen!

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Kommentare (1) Comment

  • 09 Dezember 2013 | 12:06 charlotteasheumc

    hm

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