Schöne Rose

So haben SIE die prunkvollsten Rosen

Nach einem Wochenend-Spaziergang durch den Wiener Volksgarten, der von hunderten unterschiedlich duftenden Rosenarten übersäht ist, haben wir uns gefragt, wie man wohl auch selbst die schönsten Rosen in den eigenen Garten zaubern kann.

Eine schöne Rose braucht vor allem Sonne und Wärme, um wirklich prunkvoll zu werden. Eine zu hohe Feuchtigkeit hingegen begünstigt den Pilzbefall. Worauf Sie noch achten sollen, sagt Ihnen sunny7.

Der perfekte Boden

Rosen sind anspruchsvoll und benötigen einen sandig-lehmigen Boden, der wasserdurchlässig ist. Ist dieser nicht vorhanden, müssen Sie auf eine Rosensorte zugreifen, die weniger verwöhnt ist. Ansonsten hilft auch gutes Pflanzsubstrat. Die besten Nährböden sind östlich und westlich ausgerichtete Plätze, sodass die Blume mit ausreichend Sonnenlicht genährt wird. Optimal ist ein Boden-pH-Wert zwischen 6 und 7. Wie Sie Rosen richtig pflanzen, lesen Sie hier

Düngung und Pflege

Nachdem Boden und Rosensorte aneinander angeglichen wurden, sollten Sie auf die richtige Düngung und Pflege achten. Rosen benötigen viele Nährstoffe, um einen Pilzbefall und mangelhaften Wuchs zu vermeiden. Wichtig ist, die Rosen nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig zu gießen sowie den Boden immer luftig zu halten, damit die Wurzeln atmen können. Am besten ist es, wenn der Boden stets feucht ist. Nach der Anwachszeit versorgt sich die Pflanze selbst mit Wasser, da die Wurzeln dann lang genug sind. Daher sollten Sie lediglich im Sommer morgens gießen, wenn es länger niederschlagsarm ist.

Die erste Düngung erfolgt grundsätzlich Ende März bis Anfang April – die letzte spätestens Ende Juni. Frisch gesetzte Rosen sollten Sie öfter gießen, bis sie angewachsen sind. Verwenden Sie dafür organischen oder Langzeitdünger, die aus mineralischen und organischen Substanzen bestehen. Nach dem Frühjahr ist es perfekt, reifen Kompost als Dünger zu nehmen. Verwenden Sie außerdem Mulch, um der Erde den optimalen Bestand zu geben.

Kecker Schnitt

Damit Ihre schöne Rose zum Prachtobjekt heranblüht, sollten Sie sie im Frühjahr schneiden. Verwenden Sie dafür immer eine scharfe Rosenschere. Wichtig ist, dass es weder frostig noch regnerisch ist, jedoch bedeckt. Entfernen Sie kranke, abgestorbene und verblühte sowie Wildtriebe nah an der Basis.

Winterschutz

Grundsätzlich sind Rosen äußerst robust. Im Winter sollten Sie bodennah den Stamm mit Tannenästen abdecken. Auch Stroh ist dafür geeignet. Bei sehr kaltem Standort ist Kompost optimal, der bis zu 30 cm hoch angehäuft werden kann. So vermeiden Sie das Frieren der Pflanze.

Parasiten

Damit Ihre Rosen nicht von Parasiten heimgesucht werden, lohnt es sich bereits bei der Auswahl der Sorte auf eine robuste zuzugreifen. Empfehlenswert sind beispielsweise ADR-Rosen. Sollten die Triebe bereits befallen sein, sollten Sie sie bis ins gesunde Holz abschneiden und zu viel Dünger vermeiden. Die Triebe müssen stets robust und grün sein – die Wurzeln fest und unbeschädigt.

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