38. Schwangerschaftswoche

Schwangerschaftswoche 38

Es zwickt und zieht und tut mitunter ganz schön weh im Unterleib. Sind das bereits die ersten Wehen? Wie sie den Unterschied zwischen Kontraktionen und echten Wehen herausfinden.

Vielleicht spüren Sie bereits ein leichtes Ziehen im Unterleib. Das sind die Mutterbänder, die ersten Wehen quasi. Das bedeutet nicht, dass die Geburt nun losgeht. Genau wie sich der Körper Ihres Ungeborenen durch Entwicklung und Reifung auf die Geburt vorbereiten muss, muss sich auch Ihr eigener Körper auf die Geburt einstellen. Sie spüren wahrscheinlich, dass sich die Gebärmutter öfter zusammenzieht, was natürlich auch schmerzhaft sein kann.

Das nächste Mal, wenn sich Ihr Bauch sehr straff und hart anfühlt, legen Sie Ihre Hand auf den Babybauch. Sie werden merken, dass er innerhalb von Sekunden hart und dann wieder weich ist. Ihre Gebärmutter ist ein riesiger Muskel, der sich beim Zusammenziehen verhärtet. Wenn die Kontraktion endet, wird die Gebärmutter wieder elastisch und weicher. Diese frühzeitigen Wehen sind sogenannte Braxton-Hicks-Kontraktionen, die zwar nicht direkt die Geburt einleiten, aber Ihren Körper darauf vorbereiten. Auch auf dem Ultraschallbild kann der Arzt diese Kontraktionen wahrnehmen – dabei wird die Wand der Gebärmutter etwas dicker.

Echte Wehen

Wenn Sie eine Braxton-Hicks-Kontraktion spüren, nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie sich. Legen Sie Ihre Füße hoch und trinken Sie ein Glas Wasser. All das trägt dazu bei, dass die Wehe schnell wieder nachlässt. Wehen, die die Geburt einleiten, verschwinden hingegen nicht einmal nach ein bis zwei Stunden, in denen Sie sich entspannen.

Ganz im Gegenteil: Diese Wehen werden immer länger und stärker und Sie werden sogar erleben, dass Sie nicht mehr sprechen können, während Sie eine Wehe spüren. Sobald Ihre Wehen in regelmäßigen Intervallen und stärkerer Intensität kommen – zum Beispiel eine Minute lang jeweils alle fünf Minuten – ist es vermutlich Zeit, Ihren Arzt zu rufen. Er wird Sie dann entweder bitten, in die Ordination zu kommen, oder Ihnen gleich raten, Ihre Sachen zu packen und ins Spital zu fahren.

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