Mein Kind ist traurig

Mein Kind ist traurig! Warum?

Sie denken vielleicht, dass sich Ihr Kind verletzt hat oder von einem Mitschüler geärgert wurde, aber dem ist nicht so. Bei Fragen gibt es Ihnen auch keine Antwort und benimmt sich so, dass es Ihnen das Herz bricht?

Es ist natürlich nichts Außergewöhnliches, wenn Ihr acht bis zehn Jahre altes Kind ab und an Trübsal bläst. Ob ein Streit mit dem Geschwisterchen, ein unerfüllter Spielzeug-Wunsch oder das Verlieren bei einem Spiel – auch Kinder können und dürfen traurig und genervt sein. Wenn dieser Gefühlszustand jedoch auch zu Hause fortwährt, sollten Sie die Ursache dafür ausfindig machen. sunny7 berät Sie, wie!

Lautes Heim, Trauer allein

Der häufigste Grund für Tristesse bei Kindern ist eine unausgeglichene Situation zuhause. Wenn sie Ihre Streitereien, eine schwere familiäre Situation oder die Krankheit eines geliebten zu ihnen nahestehenden Menschen mitbekommen, verstehen sie, dass etwas Unnatürliches oder Unbekanntes vor sich geht. Auch aus dem Instinkt heraus, den Nachwuchs zu schützen, halten viele Eltern Probleme geheim, was für sie nicht weniger schwierig zu händeln ist. Kinder glauben oft, dass sie Schuld an einem Konflikt und der unangenehmen Situation sind.

Aus Mücken werden Elefanten

Wenn einem Kind etwas passiert, wofür es sich schämt oder es Angst hat, bestraft zu werden, wird es sein Geheimnis mit Sicherheit für sich behalten. Das wird es jedoch mit der Zeit innerlich belasten, wodurch es sich noch mehr zurückzieht. Der Grund kann jedoch etwas sehr Banales sein, wie das Verlieren eines Ihrer teuren Gegenstände oder einer nichtigen Missetat in der Schule. Diese Banalität ist für ein Kind jedoch eine Katastrophe.

Mein Kind ist traurig – Was nun?

Sprechen Sie mit Ihrem Kind! Probieren Sie es auf verspielte oder indirekte Weise, dass es Ihnen sagt, was es bedrückt. Versuchen Sie gemeinsam und in Ruhe und körperlicher Wärme, die Dinge zu klären und eine Lösung zu finden. Manchmal muss Ihr Kind auch etwas einfach nur von der Seele reden. Üben Sie jedoch keinen Druck auf ihn aus, indem Sie es alle fünf Minuten bitten, Ihnen zu verraten, wo der Schuh drückt – das wird es nämlich nicht. Auch bei Kindern sollten Sie derartige Gespräche diplomatisch führen. Wenn Sie merken, dass auch das Aussprechen die Situation nicht verbessert, sollten Sie einen Kinderpsychologen aufsuchen, um die Ursachen zu klären und die Probleme adäquat behandeln zu können. Erklären Sie Ihrem Kind jedoch auch, dass es nicht Schuld an einer möglichen negativen Stimmung zuhause ist und dass es sich um eine Meinungsverschiedenheit zwischen Ihnen und Ihrem Partner oder anderen Familienmitgliedern handelt, die bereinigt werden muss.  

Wie würden Sie Ihr Kind am besten auf seine schlechte Laune ansprechen? Teilen Sie uns Ihre Tipps auf unserer Facebook-Seite mit!

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