Nein sagen

Elternübung: Richtig ‚Nein’ sagen

Eltern sagen schnell einmal „Nein“ und verbieten ihren Schützlingen öfter als sie denken verschiedene Handlungen. Das Verbieten will aber gelernt sein, denn permanente negative Abwertungen sind nicht unbedingt förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

Kinder fühlen sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr wohl, wenn sie ständig zu hören bekommen, etwas falsch zu machen, oder gar nicht machen zu dürfen. Natürlich ist es auch für Eltern häufig schwierig, jeden kleinen ungünstigen Schritt dem Kind in Ruhe zu erklären. Aus diesem Grund ist es wesentlich, richtig „Nein“ zu sagen und das Kind damit nicht in seiner Persönlichkeit zu beschränken.  Lesen Sie dazu die Experten-Tipps für Eltern!

Nein sagen – aber positiv!

Kinder verstehen Ablehnungen und Abwertungen nicht und nehmen sie schlimmer wahr als Erwachsene, die über ein gewisses Grad an Selbstreflexion verfügen. Die Kleinen fühlen sich bei einem dauerhaften „Nein“ jedoch abgelehnt, manchmal ungeliebt und nicht akzeptiert. Kritik sollte daher richtig ausgeübt werden, sodass sie keine negativen Konsequenzen auf die Entwicklung seines Selbst hat.

Wie viele Psychologen und Pädagogen routiniert anwenden, können Sie auch zu Hause Ihre Sprache trainieren und adäquat handeln. Formulieren Sie Ihre Verbote und Warnungen positiv. Was zunächst utopisch klingt, ist nach einigen Übungsstunden ohne weiteres möglich. Anstatt Ihr Kind zu schimpfen und ein „Hör auf! Das darfst du nicht“ zu jaulen, wenn es die Töpfe aus den Schränken kramt, sollten Sie lieber sagen „Lass die Töpfe im Schrank und schließ die Tür!“. Aus einem strengen negativen Satz wird ein positiver neutraler.

Übung macht den Meister

Das Umwandeln von Sätzen mit „Nein“ und „nicht“ ist allerdings Übungssache, weil die meisten von uns es gewohnt sind, sie in der Alltagssprache zu gebrauchen. Nehmen Sie es sich jeden Tag bewusst vor und überlegen Sie im Vorhinein, was Sie zu Ihrem Kind sagen. In Stresssituationen wie beispielsweise auf der Straße, sollten Sie sich folgendes merken: Anstatt einem Kind zu sagen, dass es nicht über die Straße laufen soll, sollten Sie Sätze wie „Bleib bei mir!“ aussprechen, da es meist nur "Straße" und "laufen" wahrnimmt.

Achten Sie vermehrt darauf, wie oft Sie am Tag schimpfen oder „Nein“ sagen und wie oft Sie Ihr Kind loben. Ändern Sie Ihr Verhalten, wenn sich Ihr Kind richtig entfalten soll.

Welche Tipps haben Sie für das „Nein“-Sagen? Teilen Sie uns diese auf unserer Facebook-Seite mit.

SUNNY7 empfiehlt:

    Tipps für Eltern, Tipps für die Erziehung, Lernen Nein zu sagen, Nein sagen

    Kommentare (0) Comment

      Bislang noch keine Kommentare. Seien Sie die Erste!

    Neueste Rezepte More