Frau mit Sparschwein

Sparen kann jede!

Sie verdienen nicht schlecht und haben trotzdem keinen Cent zum Sparen übrig? Dann wird es Zeit, ein Haushaltsbuch zu führen. So werden Sie Herrin über Ihre Einnahmen und Ausgaben.

Viele Frauen möchten finanziell unabhängig sein und ihr eigenes Geld verdienen. Dabei ist ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Das ist das Ergebnis aus mehreren deutschen und österreichischen Umfragen. Doch die MetallRente-Studie (initiiert von Klaus Hurrelmann) zeigt, dass junge Menschen zwar wissen, dass sie sparen müssen, es aber dennoch nicht tun. Die Studie ergab auch, dass sich die meisten über Geldanlagen bei den Eltern informieren, dann im Internet und dann bei Freunden. Nur 32 Prozent möchten einen Finanzberater konsultieren.

Ratschläge aus dem Verwandtenkreis haben viele Anleger allerdings schon eine Menge Geld gekostet. Das weiß auch die Finanzfachfrau Helma Sick: „Belasten Sie Ihre freundschaftlichen oder verwandtschaftlichen Beziehungen nicht mit Gesprächen über Geld. Machen Sie sich lieber kundig, treffen Sie Ihre Entscheidungen und stehen Sie dazu.“ In ihrem Buch „Clever anlegen – Der Finanzratgeber für junge Frauen“ gibt Sick Tipps zum Sparen und erklärt, wie man sein Geld am besten gewinnbringend anlegt. sunny7 hat ein paar Spartipps herausgegriffen.

Haushaltsbuch: Excel

Jede weiß, dass sie mehr sparen müsste. Trotz guten Einkommens klappt es aber oft nicht. Ein Sprichwort sagt: „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“ Die Finanzfachfrau Sick rät zu einem Haushaltsbuch, das entweder auf die klassische Art mit der Hand oder am PC geführt wird. Diverse Bücher gibt es im Schreibwarenladen. Dann haben Sie alles Schwarz auf Weiß. Der Nachteil ist, dass Sie alle Zahlen selbstständig addieren müssen. Am PC mittels einer Exceltabelle oder einer Software übernimmt der Computer für Sie das Rechnen. Im Internet gibt es diverse kostenlose Angebote, und auch eine passende App kann beim Wirtschaften des Haushalts helfen. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, machen Sie eine Spalte für die Einnahmen und eine für die Ausgaben. Am Ende des Monats entlarvt die Ausgabenseite Ihren Lebensstil.

Sparen lernen

An den Fixkosten wie Miete, Auto, Fernsehen und Telefon lässt sich meistens nichts ändern. Trotzdem sollte man einmal genauer hinschauen. Haben Sie wirklich den billigsten Handytarif? Brauchen Sie wirklich 1.500 TV-Programme und extra Pay-TV? Wie wäre es, wenn Sie das Zeitungs-Abo kündigen und die Nachrichten online lesen? Oft kann man hier noch einiges sparen.

Die variablen Kosten, sind jene, die nicht unbedingt sein müssen – die Zeitschrift zwischendurch, 50 Euro im Monat für Süßigkeiten usw. Überlegen Sie sich bei jedem Kauf: Wäre es jetzt nett, das zu haben oder muss ich das haben?! Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie von nun an auf sämtliche schönen Dinge im Leben verzichten müssen. Aber durch diese Methode werden Sie Herrin über Ihre Finanzen und das kann sogar Spaß machen!

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