Was sind Fonds

Glossar rund um Fonds

Haben Sie sich schon immer gefragt, was eine Benchmark ist? Und was ist der Unterschied zwischen Kursrisiko und Währungsrisiko? Folgendes Glossar bringt Licht in den Begriffsdschungel - mit freundlicher Unterstützung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH.

§  Anlagehorizont

Jener Zeitraum, für den Sie Ihr privates Kapital, bzw. einen Teil davon, voraussichtlich nicht anderwärtig verwenden werden. Zweckmäßig ist es, den Anlagehorizont langfristig zu wählen - zumindest nicht unter drei Jahren

§  Benchmark

Eine Benchmark ist eine Meßlatte für den Erfolg eines Wertpapierfonds. Für einen Fonds mit Anlageschwerpunkt Österreichische Aktien wäre z. B. der Wiener Aktienindex ATX 50 eine geeignete Benchmark.

§  Cost-Average-Effekt

Bei regelmäßigen Einzahlungen gleichbleibender Beträge in einen Investmentfonds kommt der Cost-Average-Effekt zum Tragen. Dabei kauft man bei höheren Kursen weniger, bei niedrigen Kursen mehr Anteile des Fonds – der durchschnittliche Einstandspreis wird somit günstiger.

§  Dachfonds

Dachfonds sind Fonds, die anstatt in einzelnen Wertpapieren in verschiedenen anderen Wertpapierfonds investieren.

§  Depotbank

Die Depotbank verwahrt die Wertpapiere der Fonds und berechnet täglich den errechneten Wert sowie den Ausgabe- und Rücknahmepreis. Im Falle der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft übernimmt diese Funktion die Raiffeisen Zentralbank AG. Sie gibt Anteile aus und nimmt sie auch zurück.

§  Diversifikation

Im Bereich der Kapitalanlage bedeutet Diversifikation die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. – werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko.

§  Emerging Markets

Emerging Markets ist ein Sammelbegriff für die Börsen in Entwicklungs- und Schwellenländern (Mittel- und Osteuropa, sowie Südamerika, Süd- und Südostasien.) Diese Märkte zeichnen sich einerseits durch hohe Wachstumschancen aus, andererseits steigt durch die geringe Liquidität das Risiko.

§  Fonds

Fonds sind von Kapitalanlage-Gesellschaften verwaltete Sondervermögen, in denen Wertpapiere oder Immobilien veranlagt sind. Die Erträge aus Investmentfonds (Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne) werden entweder an den Anleger ausgeschüttet (=Ausschüttungsfonds) oder reinvestiert (=Thesaurierender Fonds).

§  Fondsbestimmungen

Die Fondsbestimmungen regeln das Rechtsverhältnis der Anteilinhaber zur Kapitalanlage-Gesellschaft sowie zur Depotbank. Sie sind Bestandteil des jährlichen Rechenschaftsberichtes und somit vom Kunden jederzeit einsehbar.

§  Fondsvermögen

Gesamtwert aller Vermögenswerte eines Fonds. Je nach Fondstyp setzt es sich zusammen aus Aktien, fest- und variabelverzinslichen Wertpapieren, Barreserven und sonstigen Vermögenswerten. Das Fondsvermögen wird täglich zu Marktpreisen bewertet.

§  Kursrisiko

Kursrisiko ist die unvorhersehbare Abweichung von einem erwarteten Wert. Um negativen Kursentwicklungen entgegenzuwirken bzw. positive Kursentwicklungen zu verstärken, können derivative Instrumente eingesetzt werden.

§  Performance

Als Performance bezeichnet man den Ertrag einer Kapitalanlage. Dabei werden sowohl der Kursverlauf des Wertpapiers als auch alle Ausschüttungen berücksichtigt. Die Performance ist ein Maßstab für den Erfolg einer Anlage. Die Angabe erfolgt entweder in Prozent pro Jahr oder über einen bestimmten Zeitraum (siehe OEKB - Performance).

§  Publikumsfonds

Diese Investmentfonds sind für jedermann frei zugänglich. Die Anteile können jederzeit erworben oder zurück gegeben werden.

§  Raiffeisen-Fonds-Vorsorge

Darunter wird die Kombination aus Anlage in Wertpapierfonds und regelmäßigem Sparen verstanden. Sie ist ein äußerst attraktives und ertragreiches Vorsorge-Modell, wobei Betragshöhe und Vertragsdauer sehr flexibel sind.

§  Thesaurierung

Thesaurierende Fonds schütten ihre Erträge nicht aus, sondern reinvestieren sie wieder in den Fonds. Es kommt zu keiner Ausschüttung, sondern zu kontinuierlichen Wertzuwächsen. Die ausschüttungsgleichen Erträge werden zur steuerlichen Behandlung veröffentlicht. Die KESt wird jährlich ausbezahlt und direkt an das Finanzamt abgeführt.

§  Volatilität

Die Volatilität gibt an, wie schwankungsfreudig ein Wertpapier ist. Die Angabe erfolgt in Prozentwerten. Je größer die Zahl ist, desto schwankungsfreudiger und damit auch risiko- bzw. chancenreicher ist das Papier (für Fonds vergleichbar IREA).

§  Währungsrisiko

Das Währungsrisiko ist jenes Risiko, das sich aus der Änderung der Wechselkurse ergibt.

§  Wertpapierfonds

Bezeichnet ein aus Wertpapieren bestehendes Sondervermögen (ein Vermögen, das bestimmten gesetzlichen Bestimmungen unterliegt und dem Anleger zusätzlich Sicherheit bietet), und wird auch Investmentfonds genannt. Dieses Sondervermögen wird in gleiche Anteile (Fondsanteile) aufgeteilt. Die Anteilsinhaber sind Miteigentümer am gesamten Fondsvermögen. Wertpapierfonds werden von Kapitalanlagegesellschaften nach den Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes verwaltet.

 

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Die veröffentlichten Prospekte sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache zur Verfügung.

Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar. Einschätzungen stellen eine Momentaufnahme dar und können sich jederzeit und ohne Ankündigung ändern. Erstellt von: Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien. Das ist eine Marketingmitteilung. Stand: April 2013

 

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