Vertrauen in einer Beziehung

Beziehungstest: Kind

Wenn das erste Kind da ist und der Traum nach einer eigenen kleinen Familie erfüllt ist, bleibt man vor Beziehungsproblemen gefeit – vorerst zumindest. Statistiken zufolge ist die anfängliche Umstellung von der Zweisamkeit auf die „Dreisamkeit“ der schwierigste Zeitraum für Paare, der nicht selten in Scheidung oder Trennung endet.

Ein Kind bedeutet dauerhafte Verpflegung und Betreuung, wodurch Mütter gerade im ersten Jahr überfordert sind. Innerhalb der Beziehung können sich Schritt für Schritt Kontroversen auftun, denn die ungeteilte Aufmerksamkeit der Liebenden ist längst passé. Die Wandlung von einer Dyade auf eine sogenannte Triade löst so manchen Konflikt aus, denn während das Paar zunächst seine Zweisamkeit kennt und genießt, macht die neue, dritte Person diesen wohligen Zustand „zunichte“. Dies ist einerseits ein wunderbarer Lebensweg und eine erfüllende Erfahrung, denn ein Schützling bedeutet häufig vollkommenes Glück. Dennoch kann die Beziehung darunter auch leiden, da die Aufmerksamkeit der Mutter nun hauptsächlich Ihrem Baby gilt.

Was passiert?

Manche Menschen sind schon früh dazu bereit, sich um jemanden zu kümmern – andere wiederum nicht, was häufig als egoistisch empfunden wird. Diese Meinung ist aber falsch, denn jede Person reift anders – auch als Elternteil. Jeder Mensch lernt im Laufe seines Lebens, wie viel Zeit und Energie er für sich sowie für Mitmenschen einplant. Welche Zeit und Mühen ein Kind jedoch kostet, ist nicht zu prognostizieren und das Paar nicht darauf vorbereitet. Bedürfnisse und Wünsche, vor allem seitens der frischgebackenen Väter, bleiben zunächst stumm, um keine zusätzliche Belastung auszulösen. Mit der Zeit können jedoch Konfrontationen auftreten.

Gespräche und Vertrauen in einer Beziehung

Diese anfänglich schwierige Zeit muss allerdings nicht immer so schwarz verlaufen. Wir haben uns diesbezüglich mit Psychologen zusammengeschlossen und in Erfahrung gebracht, wie man diese Phase am besten überstehen kann. Das Vertrauen in einer Beziehung steht an höchster Stelle, wenn sie glücklich verlaufen soll. Da ein Baby ohnehin genug Aufmerksamkeit abverlangt, sollte der Rest der Beziehung stabil verlaufen. Die Zeit zur Kommunikation muss daher nach wie vor gegeben sein – wenn nötig, auch per Telefon.

Es ist auch jetzt wichtig, gemeinsame Pläne und Prioritäten zu verbalisieren, die diese schwierige Phase etwas abschwächen. Sprechen Sie über Ihre gemeinsame Träume und äußern Sie Ihre Liebe zueinander. Achten Sie auf Ihre Körpersprache, denn alleine durch Ihre Gestik können Sie Liebe vermitteln.

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