Mutter mit Kleinkind

Glückliche Kinder großziehen

Können Sie Ihrem Kind beibringen, öfter zu lachen, ein Optimist zu sein und jeden Tag zu genießen? Forschungen zufolge – Ja! Finden auch Sie raus, wie man ein glückliches Kind großzieht.

Für den einen ist das Glas halb voll für den anderen fast leer. Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Aber es gibt Menschen, die von Grund auf positiver sind als andere. Forschungen bestätigen, dass Gene mit dafür verantwortlich sind, ob jemand negative Nachrichten oder Schicksalsschläge leichter verarbeitet oder nicht. Wissenschafter vermuten, dass die Produktion von Serotonin dabei eine Rolle spielt. Immerhin ist dieses Hormon für unsere Stimmung verantwortlich.

Trotzdem ist Genetik nicht alles. „Glückseligkeit ist auch ein Verhalten, das man seinem Kind lehren kann“, sagt die Psychologin und Neurowissenschafterin Christine Carter. „Kinder lernen auf Basis von dem, was die Eltern ihnen beibringen und von den verschiedenen Beziehungen, die sie erleben.“ Aus diesem Grund ist es auch nicht so tragisch, wenn Sie einen kleinen grantigen Giftzwerg daheim sitzen haben. Aber wer möchte nicht ein Kind sein Eigen nennen, das zufrieden ist und das Beste aus jeder noch so negativen Situation machen kann?

Zu Dankbarkeit erziehen

Gerade für die kleinen Dinge im Leben sollte man dankbar sein. Lehren Sie Ihren Kindern, dass Dankbarkeit nicht selbstverständlich ist. „Wenn Kinder sehen und hören, dass Eltern dankbar sind für so vieles, werden die Kinder fröhlicher, enthusiastischer und interessierter“, sagt Carter. Sagen Sie also nicht nur „Bitte“ und „Danke“ zu ihrem Kind. Seien Sie zum Beispiel gemeinsam dankbar für den schönen Sonnenaufgang.

Genau zuhören

„Oh bitte, komm doch drüber hinweg“, hört man schon mal von seiner Freundin, wenn man ein Problem hat. Das löst oft Unbehagen bei einem aus, da das Problem minimalisiert wird. Kinder reagieren genauso. Kinder können Freude und Selbstbewusstsein nur dann entwickeln, wenn man sie vollkommen ernst nimmt. Für Kinder ist es wichtig, von ihren Eltern verstanden zu werden.

Routinen wiederholen

Routinen sind für Kinder unerlässlich. Routinen strukturieren den Tag und geben Kindern Sicherheit und Zufriedenheit. Zudem stärken Zubettgeh-Rituale oder gemeinsames Essen die Familien-Verbundenheit.

Bei Frustrationen helfen

Wir wollen, dass unsere Kinder stets glücklich sind. Darum versuchen Eltern, alle Unannehmlichkeiten aus dem Weg ihrer Kinder zu räumen. Aber das hat einen Nachteil: Wenn wir stets alle Probleme unserer Kinder lösen, lernen sie nie, mit schwierigen Situationen umzugehen. Vor allem bekommen sie dadurch eine geringere Frustrationstoleranz. Wenn dann etwas einmal nicht so läuft, wie sie es gerne hätten, wird gleich ein Drama daraus gemacht. Kinder brauchen auch Probleme, um zu lernen, wie sie damit umgehen können.

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