Erziehungstipps für Eltern

Sanja Adamovic

Erziehungstipps: Entscheidungsfreiheit bei Kindern

Kinder weisen häufig zwei gegensätzliche Zustände auf: Sie sind entweder unter- oder überfordert. Grundsätzlich hat mit ihrer Erziehung zu tun. Vielen Eltern erschließen sich daher Erziehungsfragen bei Kleinkindern auf.

Die Sprösslinge dürfen entweder von Anfang an selbst zu viele Entscheidungen treffen, oder die Eltern ihnen sagen immer, wo es langgehen soll. Das kann die Kinder auf Dauer jedoch auch uneigenständig werden lassen. Es gibt jedoch auch einen Mittelweg. Kinder brauchen eine gute Balance aus Grenzen sowie Freiheiten. Diesen Mittelweg als Elternteil zu finden, kann häufig eine überaus herausfordernde Aufgabe darstellen. Aus diesem Grund liefert sunny7 einige Erziehungstipps für Eltern, um das richtige Gleichgewicht in Bezug auf die Entscheidungsfreiheit ihrer Kinder zu finden.

Hier sind drei Erziehungstipps für Eltern:

1. Gewöhnen Sie sich an, Ihr Kleines als ein eigenes, selbständiges Individuum zu sehen. Hören Sie ihm genau zu und nehmen Sie es ernst. Lachen Sie nicht über seine Vorschläge oder Ideen.

2. Geben Sie Ihrem Kind eine gewisse Entscheidungsfreiheit, aber erwarten Sie nicht von einem Kleinkind, die Verantwortung für das Gesagte oder Gemachte zu übernehmen, denn das kann es nicht. Es kann nicht wissen, welche Konsequenzen folgen können. Reden Sie lieber mit Ihrem Sprössling und  erklären Sie, was passieren kann.

3. Stellen Sie keine Entscheidungsfragen, die abstrakt sind und unter denen sich das Kind nichts vorstellen kann. Auch offene Fragen überfordern Kinder oft, wie beispielsweise "Was möchtest du anziehen?" ,"Was sollen wir heute essen?", oder "Wohin sollen wir heute fahren?" Dazu gibt es tausende Antworten, wodurch das Kind plötzlich nicht mehr weiß, was es als erstes sagen soll.

Bieten Sie stattdessen zwei Möglichkeiten. Zeigen Sie zwei Hosen, die Sie aussuchen und stellen Sie dem Kind dann eine Enscheidigungsfrage, „welche der beiden du haben möchtest“. Auch beim Tagesangebot können Sie zwei Angebote bieten. Dabei sollten Sie genau erklären, worum es sich bei den Aktivitäten detailliert handelt.

So ist gewährleistet, dass ihr Kind das Gefühl bekommt wichtig genug zu sein und wahrgenommen und gefragt zu werden. Auf der anderen Seite überfordern Sie es nicht, indem Sie die Entscheidung eingrenzen. Erfahrungsgemäß kann die Trotzphase einfacher ausfallen, wenn man die Kleinen miteinbezieht.

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