Zähneputzen

Die größten Zahnpflege-Irrtümer

Sie meinen, Sie wissen bereits, wie Zähne richtig geputzt und gepflegt werden? In den meisten Fällen liegen Sie womöglich falsch!

Irrtum Nr. 1: Zähne mit kreisenden Bewegungen putzen

Über Jahrzehnte haben Zahnärzte empfohlen: Die Zahnbürste immer schön im Kreis bewegen. Schonender für Zahnfleisch und Zähne ist es aber, die Bürste in einem 45-Grad- Winkel anzusetzen und immer von Rot nach Weiß zu wischen – vom Zahnfleisch zu den Zähnen. Dabei die Zahnbürste leicht rütteln. Auf diese Weise erst die Außenseite, dann die Innenseite, anschließend die Kauflächen putzen.

Irrtum Nr. 2: Fluor schützt in jedem Fall

Fluor härtet den Zahnschmelz und schützt vor Karies. Doch aufgepasst: Fluorhaltige Pflegeprodukte nutzen nur, wenn Beläge auf den Zähnen stets mit Bürste, Zahnseide und Mundspülung entfernt werden. Der Grund: Fluor durchdringt Zahnbelag nicht.

Irrtum Nr. 3: Kaugummi reinigt die Zähne

Kaugummi kauen kann Zähneputzen im Notfall ersetzen? Stimmt nicht! Denn beim Kauen werden vor allem Nischen und Zwischenräume nicht sauber. Einen positiven Effekt hat das Kaugummi dennoch, denn nach einer Mahlzeit ist der Säurelevel im Mund aus der Balance. Kauen regt dann die Speichelproduktion an, so normalisiert sich der Wert schnell. Es gibt aber auch Lebensmittel für gesunde Zähne.

Irrtum Nr. 4: Nur bei Zahnfleischirritationen den Mund spülen

Gut: Ist das Zahnfleisch irritiert, kann eine Mundspülung die Heilung beschleunigen. Besser: Die Lösung täglich anwenden statt nur bei akuten Problemen. Das beugt Irritationen vor, denn eine Mundspülung wie Listerine® bekämpft wirksam Bakterien und bremst die Bildung von Zahnbelag.

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Irrtum Nr. 5: Schlechte Zähne vererben sich

Karies ist keine Sache der Veranlagung, sondern eine Infektionskrankheit. Schon Babys können sich anstecken – etwa wenn Mama den Schnuller oder Breilöffel abgeleckt hat. Pflegen Eltern ihre Zähne stets sorgfältig, können sich Kinder auch nicht infizieren und schauen sich zudem gleich das richtige Verhalten ab.

Irrtum Nr. 6: Nach dem Essen Zähne putzen

Zahnpflege direkt nach dem Essen ist nicht immer sinnvoll. Denn Säure, die zum Beispiel in Früchten, Säften und Salatsaucen enthalten ist, weicht den Zahnschmelz auf. Wer gleich nach dem Essen zur Bürste greift, trägt den Schmelz deshalb schnell ab. Besser: eine halbe Stunde warten!

Irrtum Nr. 7: Zu viel Hygiene schadet der Mundflora

Auf Zunge und Zähnen leben nicht nur Kariesbakterien, sondern auch Mikroorganismen, die uns vor Infektionen schützen. Doch werden sie zu viele, lagern sie sich als Zahnbelag ab – Zahnfleischirritationen und Parodontitis entwickeln sich. Gründliche Mundhygiene mit Zahnpasta, Zahnseide und einer Bakterien bekämpfenden Mundspülung, zum Beispiel Listerine, hält die Zahl der Bakterien im Gleichgewicht. So bleibt die Mundflora intakt.

Irrtum Nr. 8: Tee ist schlecht für die Zähne

Fakt ist: Schwarzer Tee kann die Zahnflächen verfärben. Dennoch haben gerade Teetrinker oft besonders gute Zähne, denn das Fluor im Tee härtet den Zahnschmelz. Die Bitterstoffe (Tannine) bremsen zudem ein Speichel-Enzym, das sonst Stärke in Zucker verwandelt und damit Karies beschleunigt.

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Irrtum Nr. 9: Handzahnbürsten sind wenig wirksam

Stimmt nicht immer. Denn: Die richtige Technik ist entscheidend! Richtig verwendet, ist eine herkömmliche Zahnbürste ebenso effektiv und gründlich wie eine elektrische. So oder so – entscheidend ist, die tägliche Mundhygiene um Zahnseide und Mundspülung (wie zum Beispiel Listerine) zu ergänzen.

Irrtum Nr. 10: Mundwasser gleich Mundspülung

Mundwasser, Mundspülung – wo liegt der Unterschied? Ein Mundwasser überdeckt lediglich schlechten Atem, verbessert aber die Mundhygiene nicht. Bakterien bekämpfende Mundspülungen wie zum Beispiel Listerine sind dagegen im gesamten Mundraum effektiv. Die Inhaltsstoffe bremsen die Bildung von Zahnbelag und beugen so Zahnfleischirritationen vor.

Irrtum Nr. 11: Bei Milchzähnen ist Karies nicht tragisch

Sind die Milchzähne geschädigt, überträgt sich Karies auf die nachfolgenden Zähne. Gute Milchzähne sind also die Grundlage dafür, dass sich gesunde bleibende Zähne entwickeln. Und lernen Kinder früh die richtige Mundhygiene, fällt sie ihnen später umso leichter.

Irrtum Nr. 12: Zwei Mal täglich Zähne putzen genügt

Morgens und abends zur Zahnbürste greifen – das ist die Basis für eine gute Mundhygiene. Aber noch nicht die ganze Pflege: Die Bürste reinigt nur die Zähne und diese machen nur ein Viertel der Fläche des Mundraums aus. Richtig sauber wird der Mund erst durch die richtige Verwendung von Zahnseide und einer Mundspülung wie zum Beispiel Listerine. Die Bakterien bekämpfende Lösung beseitigt Mikroorganismen auch in den Bereichen, die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden.

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Irrtum Nr. 13: Äpfel reinigen die Zähne

Einen Apfel zu essen kann Zähneputzen im Notfall ersetzen? Im Gegenteil: Die Säuren im Apfel greifen den Zahnschmelz an und der Fruchtzucker nährt Kariesbakterien. Beim Kauen verschwinden zwar Beläge – aber nur auf den Zahnflächen, nicht am Zahnfleischsaum und in den Zwischenräumen.

Irrtum Nr. 14: Zähne stets kräftig schrubben

Die Zahnbürste mit Druck im Kreis bewegen, so haben wir es gelernt. Besser ist aber, die Zähne nur mit wenig Krafteinsatz zu putzen. Wer schrubbt, scheuert den Schmelz ab. Ist die Bürste zudem zu hart, kann sie Zähne und Zahnfleisch schädigen. Komplett ist die Reinigung erst mit Zahnseide und einer Mundspülung wie zum Beispiel Listerine. Die Bakterien bekämpfende Lösung beseitigt Mikroorganismen auch in den Bereichen, die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden und schützt so vor Irritationen und Parodontitis.

Irrtum Nr. 15: Einmal weniger schadet nicht

Morgens ist die Zeit oft knapp – in der Eile ausnahmsweise auf Zahnseide und Mundspülung zu verzichten, ist dennoch nicht ratsam. Hier 3 bis 4 Minuten zu investieren, lohnt sich. Denn nur die vollständige und regelmäßige Mundhygiene beugt Irritationen und anderen Zahnproblemen vor. Es hat sich als effektiv erwiesen, eine antibakterielle Mundspülung zu verwenden. Sie bekämpft Bakterien und hält die Mundflora im Gleichgewicht.

Irrtum Nr. 16: Jedes Kind kostet einen Zahn

Dieser Volksglaube gilt nicht – wenn Schwangere ein paar Dinge beachten. Sie sollten sich ausgewogen und gesund ernähren und dürfen die gründlichen Kontrollen beim Zahnarzt nicht vergessen. Besonders wichtig ist jetzt eine gute Mundhygiene mit Zahnbürste, Zahnseide und Mundspülung. Grund für die besondere Aufmerksamkeit: In der hormonellen Ausnahmesituation Schwangerschaft werden Zahnfleisch und Zahnbett empfindlicher, Irritationen drohen.

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Richtig Zähneputzen, Zahnpflege Irrtümer, Listerine

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