In Wien

Women’s Run: Trotz Verletzung war ich dabei!

Ich habe am 20. September am Women’s Run in Wien teilgenommen und bin froh, dabei gewesen zu sein. Es war bereits der fünfte CRAFT-Frauenlauf in unserer Hauptstadt, der 1.800 weibliche Energiebündel aller Altersgruppen begrüßen durfte. Die Läuferinnen dürfen dabei zwischen einer 5-Kilometer- und einer 8-Kilometer-Strecke wählen und diese laufend oder walkend absolvieren. Eines vorab: Die Gewinnerin Laura Ghelmez ist beide Strecken gelaufen und hat auch beide gewonnen. Für die kürzere hat sie lediglich 17:33 Minuten und für die längere 30:01 Minuten benötigt. Respekt!

Zuerst hatte ich gemischte Gefühle in Bezug auf den Women's Run, weil ich einerseits in letzter Zeit nicht viel Training hatte und zudem verletzt war. Andererseits habe ich mich aber sehr gefreut, mein neues Outfit von New Balance auszuprobieren. Vor dem Start war ich schon richtig nervös, weil es durch die Sonne sehr warm war, ich in den vergangenen zwei Monaten nichts Schnelles trainiert hatte und die Hitze nicht gewöhnt war. Zuerst gab es noch ein Aufwärmtraining, bei dem alle brav mitmachten, allerdings war es sehr anstrengend und alle hatten sich schon vor dem eigentlichen Wettkampf ausgepowert.

Der Startschuss

Dann endlich um 15:07 Uhr fiel der Startschuss! Alle rannten um ihr Leben - ich hinten nach. Schon bald merkte ich, dass das Tempo viel zu schnell war und stieg runter vom Gas. Die 5-Kilometer-Strecke besteht seit zwei Jahren aus einer 5-Kilometer-Runde durch den Donaupark, die mich psychisch jedes Mal fertig macht, weil sie so verwinkelt ist und man immer wieder kurze Teilabschnitte bergauf und bergab läuft. Überhaupt die Up-Hill-Abschnitte gemeinsam mit der prallen Sonne waren dieses Mal wahnsinnig anstrengend. Leider waren auch die Kilometer-Schilder falsch aufgestellt, weswegen ich nicht wusste, wie schnell ich tatsächlich war.

Mein Ergebnis

Beim letzten Kilometer versuchte ich noch einmal Gas zu geben, doch es klappte nicht so richtig. Erst auf der Zielgeraden konnte ich die letzten Meter noch einen Zielsprint einlegen und eine Frau vor mir überholen. Im Ziel bin ich erst einmal in die Wiese gefallen und für 15 Minuten gelegen, weil mir schwindlig und ich absolut kaputt war. Nach ein paar Bechern Wasser, einer Banane und einem Erdinger Alkoholfrei war aber alles wieder gut. Nur mit meiner Zeit war ich leider nicht ganz zufrieden. Insgesamt wurde ich zwölfte Frau und sechste in meiner Altersklasse mit einer Zeit von 22:28. Letztes Jahr war ich um eine Minute schneller.

Goodies in Wien

Ansonsten war alles top organisiert. Jeder Teilnehmer bekommt zu den Startunterlagen ein Funktionsshirt; dieses Jahr mit der Aufschrift "Energiebündel" und nach dem Lauf ein Finisherbag. Die Women's Village ist mit einer großen Auswahl an Ausstellern total nett aufgezogen - für jedes Läuferherz ist also etwas dabei. Die Strecke ist gut beschildert, es gibt genügend Toiletten, ausreichende Endverpflegung und sogar einen eigenen Ausdruckservice für die persönliche Urkunde.

Mein neues Outfit

Mein neues Outfit wurde mir von New Balance zur Verfügung gestellt und fühlte sich allein beim Anziehen sehr locker und leicht an - ein Hauch von Nichts sozusagen. Auch die Schuhe sind wahnsinnig leicht - die ersten Meter fühlten sich daher recht ungewohnt an, so, als würden die Schuhe mich tragen und nicht umgekehrt. Wäre ich die vergangenen zwei Monate nicht verletzt gewesen, wäre mit diesen Schuhen bestimmt ein bisschen schneller gelaufen.

Durch die warmen Temperaturen in Wien habe ich stark geschwitzt, habe dies aber mit meiner Bekleidung nicht bemerkt, da der Schweiß sofort nach außen transportiert wird. Außen ist es zwar feucht, am Körper aber nicht. Ich muss wirklich sagen, dass ich von Shirt (Impact Tunic Tank), Hose (Momentum 2-in-1-Shorts) und Schuhe (New Balance W RC1400 v2) mehr als begeistert bin.

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Women's Run in Wien, Women's Run, Frauenlauf in Wien

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