Was hilft gegen Pollen

Was hilft gegen Pollen?

Allergiker werden es in diesem Frühling womöglich besonders schwer mit den Pollen haben, wenn die Temperaturen weiter anwachsen.

Die Augen schwellen an und tränen, die Nase kitzelt und läuft. Sie müssen jedoch nicht obligatorisch leiden, denn wir haben ein paar Tipps, wie Sie die harte Pollenzeit und Ihren Heuschnupfen gut überstehen.

Pollenwarndienst

Für alle, die es noch nicht wissen, gibt es einen österreichischen Pollenwarndienst. Dieser informiert Sie über den aktuellen Pollenflug und Regionen, die am meisten von diesem betroffen sind. Zudem erfahren Sie, welche Pollen derzeit am stärksten im Umlauf sind. Den praktischen Warndienst gibt es zudem auch als Gratis-App für Ihr Smartphone.

Was sollten Sie vermeiden

Sie können Heuschnupfen selbst in Schach halten und Juckreiz und Co. reduzieren.

  • Vermeiden Sie Spaziergänge in Wälder und durch Wiesen
  • Reiben Sie Ihre Augen, wenn möglich, nicht, denn damit bringen Sie Allergene direkt in die Augen
  • Gehen Sie möglichst bedeckt außer Haus, da Allergene auch über die Haut aufgenommen werden
  • Gehen Sie jeden Abend duschen und waschen Sie auch Ihre Haare, um sie von Pollen zu befreien. Getragene Kleidung sollten Sie nicht im Schlafzimmer ausziehen, sondern im Badezimmer lassen
  • Spülen Sie jeden Tag Ihre Nase mit Salzwasser, um die Schleimhaut von Pollen zu befreien

Was hilft gegen Pollen?

  • Zunächst sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt untersuchen lassen, damit bekannt wird, worauf Sie allergisch sind. Liegen die Ergebnisse vor, kann er zum Beispiel eine Hyposensibilisierung verschreiben - eine Methode, mit der Heuschnupfen per se und nicht nur die Symptome behandelt werden. Die Dosis des Allergens wird mit jeder Anwendung erhöht und dem Patienten als Spritze, Tablette oder Tropfen verabreicht. Das Immunsystem gewöhnt sich langsam an das Allergen und bekämpft es nicht mehr. Die Hyposensibiliesierung dauert allerdings drei Jahre. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten.
  • Zu den besten Arzneimitteln gehören Antihistaminika, die den Botenstoff Histamin, der bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird, blockieren. Sie sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich.
  • Mastzellstabilisatoren lindern leichte Symptome und sind in Form von Nasensprays oder Augentropfen ebenfalls rezeptfrei zu erwerben.
  • Kortison stoppt die Entzündungsreaktion und gilt als bestes Mittel bei mittelmäßig schweren Symptomen. Früher wurde es in die Gefäße gespritzt, heute gelangt es allerding nicht mehr in die Blutbahn.

Haben auch Sie Tipps gegen Heuschnupfen? Teilen Sie uns diese mit!

 

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