Tödlicher Virus

Keine Angst vor Ebola!

Über 7.000 Menschen wurden mit dem tödlichen Ebola-Virus infiziert, mehr als 3.000 sind ihm erlegen. Die meisten Opfer kommen aus West Afrika. Diese Zahlen sind zum Teil auch der Grund, warum immer mehr Menschen auch in Österreich Panik vor einer großflächigeren Ausbreitung haben.

Es ist ganz natürlich, Angst vor einem derartig gefährlichen Virus zu haben, jedoch ist es wesentlich, sich auch vernünftig mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um die Furcht etwas einzudämmen. Aus diesem Grund erklären wir Ihnen, was die Experten des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) raten.

Tödlicher Virus überlebt nur in Blut

Grundsätzlich hat der Ebola-Virus außerhalb des Körpers keine Chance zum überleben, denn auf trockenen Flächen bleibt er nur wenige Stunden bestehen. Nur in Flüssigkeiten wie Blut kann er mehrere Tage leben. Dies betrifft jedoch zum größten Teil Hilfsarbeiter und Ärzte ohne Grenzen, die in West Afrika tätig sind.

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Nur so wird Ebola übertragen

  • Der Ebola-Virus wird nur durch Kontakt mit einem bereits infizierten Menschen oder einem Tier wie Fledermäuse, die in West Afrika beheimatet sind, übertragen, jedoch keinesfalls über Luft, Objekte, Stechmücken und andere Insekten.
  • Auch über Wasser kann der Virus nicht weitergegeben werden. Gefahr besteht nur, wenn Sie engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer infizierten Person haben. Zu diesen zählen Blut, Muttermilch, Urin, Speichel, Schweiß, Fäkalien und Sperma.
  • Beim Essen müssen Sie sich generell keine Sorgen machen, denn auch hier überlebt der Virus nicht lange. Die einzig mögliche Risikoquelle könnte Wildfleisch aus der Gefahrenzone sein.
  • Was hautsächlich nur Hilfsarbeiter in West Afrika betrifft, ist die Gefahr durch Nadeln oder Spritzen, die den Ebola-Patienten verabreicht wurden. Auch in diesem Fall können Sie also aufatmen.
  • Zu guter Letzt ist es auch sehr unwahrscheinlich, sich durch den Kontakt mit einer Person, die Ebola überlebt hat, zu infizieren. Die einzige Gefahr in diesem Fall besteht nur, wenn sich der Virus im Samen auch noch drei Monate später erkenntlich zeigt.

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Tödlicher Virus nicht im Flugzeug

Den Experten des CDC zufolge besteht zwar theoretisch die Chance, sich mit dem Virus zu infizieren, wenn Sie eine kranke Person, die niest oder schwitzt, angreifen und sich selbst dann Augen, Mund oder Nase mit der Hand reiben. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr gering. Auch Flüge und Busfahrten sind grundsätzlich keine Übertragungswege für Ebola.

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