Sushi zum Abnehmen

Trendige Sushi-Diät auch gesund?

Immer mehr Menschen setzen auf die beliebte Sushi-Diät und nehmen sich die bekanntlich schlanken Japaner zum Vorbild, die kaum von Fettleibigkeit geplagt sind. Wie die Diät am besten hilft, sagt Ihnen sunny7.

Sushi ist ein beliebter und gesunder Snack, denn es ist fett- und kalorienarm und liegt zudem leicht im Magen. Weiter versorgt die japanische Köstlichkeit den Körper und die Muskulatur mit ausreichend Eiweiß und sättigt nachhaltig. Auch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die die Blutfettwerte regulieren, sind im japanischen Fast-Food enthalten.

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Gesundes Asia

Asiatisches Essen ist generell leicht verdaulich und gesund. Sushi können Sie zudem auch selbst zuhause machen. Der salzige Seetang als Rand gibt den Makis ihren besonderen Geschmack, die auch rein vegetarisch zubereitet werden können. Der süß-saure Ingwer – genannt „Gari“ – wird zwischen jedem Sushi-Bissen verzehrt, um den Gaumen zu neutralisieren. Ingwer ist bekannt für seine entgiftende und schonende Wirkung. Das scharfe Wasabi gibt in Verbindung mit der Soja-Sauce dem Snack noch die perfekte Würze.

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Achtung!

Da Sushi aufgrund des Seetangs und der Soja-Sauce stark salzhaltig ist, sollten Sie den Snack nicht täglich verzehren, denn zu viel Salz ist schädlich für den Körper. Sie können jedoch ungefähr zwei oder drei Tage die Woche Sushi essen. Das Frühstück sollte allerdings wie üblich ausfallen. Mittags und abends genießen Sie den asiatischen Snack. Damit versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen und verlieren ein paar Pfunde.

Was sagt von Ernährungsexpertin Angela Mörixbauer?

(c) Angelika Mörixbauer

Sushi ist ein leichtes und aufgrund der guten Fettsäuren im Fisch auch gesundes Gericht. Der Reis dient zusätzlich zur Sättigung und liefert Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel nicht zu stark absinken lassen. Das ist wichtig, weil ein niedriger Blutzuckerspiegel dem Gehirn "Hunger" signalisiert und Heißhungerattacken provozieren kann.

Beim Fisch, der für Sushi verwendet wird, würde ich auf Fisch aus nachhaltigem Fischfang achten – wenn man die Sushi selbst zubereitet, erkennt man dies zum Beispiel am MSC-Siegel - ansonsten fragen Sie im Geschäft nach. Wichtig bei rohem Fleisch und Fisch ist die Hygiene bei der Zubereitung – gerade im Sommer, bei hohen Temperaturen sollte die Kühlkette immer gut eingehalten werden.

Nicht für Schwangere

Lediglich Schwangere sollten keinen rohen Fisch und damit auch kein Sushi essen, weil dies die Gefahr einer Infektion mit Listerien birgt, die während der Schwangerschaft das Ungeborene schädigen kann. Außerdem sollte man währenddessen besonders darauf achten, Fische mit tendenziell hoher Quecksilberbelastung zu meiden, dazu zählen unter anderem Haifisch, Bonito, Aal, Heilbutt, Rotbarsch, Hecht und Thunfisch. Allerdings ist während der Schwangerschaft ohnehin keine kalorienreduzierte Diät angesagt.

Zwei Fisch-Mahlzeiten pro Woche

Für die Sushi-Menge pro Woche gibt es nicht wirklich eine Mengenempfehlung. Die allgemeine lautet, dass man zumindest zwei Fischmahlzeiten pro Woche mit je ca. 150 g Fisch in seinen Speiseplan einbauen soll. Wie lange die Diät gehalten werden kann, hängt natürlich davon ab, was und wie viel man sonst noch isst. Ich empfehle, dazu v. a. Gemüse, Salat und Obst einzubauen, weil dies wenig Kalorien liefert aber viele Nährstoffe. Hin und wieder auch Brot, Getreide - zum Beispiel als Frühstücksmüsli - und Kartoffeln, damit die Kohlenhydratzufuhr gewährleistet wird und der Blutzuckerspiegel im Lot bleibt.

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