Körbchen mit Sanddorn

Sanddorn: Winterliches Wundermittel

Schon seit 2.000 Jahren weiß man in Ostasien die heilenden Kräfte des Sanddorns zu schätzen. Und auch bei uns erlangt der „Wunderstrauch“ immer größere Bedeutung. Was in der leuchtend roten Vitamin C-Schleuder steckt.

Der Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse und kommt ursprünglich aus Nepal. Heute besiedelt dieser ungewöhnlich aussehende Strauch beinahe die ganze Welt. Von Nordwesteuropa über Mitteleuropa bis hin nach Westasien erstreckt sich die Kultivierung dieser anspruchslosen Pflanze, die auch auf den kargsten und nährstoffärmsten Sandböden gedeihen kann. Da sie relativ hohe Temperaturen, Salzgehalte und Wind verträgt, trifft man sie an Meeresküsten, trockenen Flussauen und sogar in Dünen und Steppen an. Dort kann der Sanddorn auf Grund seines tief- und weitreichenden Wurzelsystems wachsen und sogar die heißesten Trockenperioden überstehen.

Wahre PowerfruchtSanddorn

Die ovalen, orange-roten Früchte sind direkt vom Strauch genießbar und besitzen einen herb-säuerlichen Geschmack, vergleichbar mit Orangen oder Zitronen. Sanddornbeeren besitzen einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin-C;  beinahe 900 mg pro 100 g Beeren. Damit enthält Sanddorn neun Mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Gerade in der kalten Jahreszeit stärkt diese geballte Vitaminschleuder das Immunsystem und schützt vor möglichen Infekten. Sanddorn vereinigt außerdem beinahe den gesamten Vitaminkomplex sowie wertvolle Spurenelemente (Vitamin A, B12, E, F und K, sowie Calcium, Eisen, Kalium, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan und Zink) in sich. Dieser Vitalstoffe bedient sich heute nicht nur die Medizin, sondern auch vorwiegend die Kosmetikindustrie. Das aus den Sanddornbeeren schonend kaltgepresste Öl bewirkt nämlich wahre Hautwunder.

Ein Allround-Talent

Obwohl aus einer Tonne Beeren (650 Liter) gerade mal ein Prozent des wertvollen Fruchtfleischöls gewonnen werden kann, ist Sanddornöl aus der kosmetischen Hautpflege nicht mehr wegzudenken. Es wird heute bei wundgelegener und entzündeter Haut, chronischen Hautkrankheiten (z.B. Neurodermitis) und als Schutz gegen schädliche UV-Strahlung eingesetzt. Seine wertvollen Fruchtsäuren Linol- und Linolensäure sowie die seltene Palmitoleinsäure wirken Barriere- und Verhornungsstörungen entgegen und senken den Wasserverlust der Haut. Linolsäure wird außerdem häufig bei Akne, Sonnenbrand und Verbrennungen eingesetzt, da es die Regeneration der Haut beschleunigt. Das Öl wirkt der natürlichen Hautalterung entgegen und macht die Haut samtweich und elastisch. Gerade Frauen mit rauer, spröder und schuppiger Haut profitieren von Sanddornöl, da es schnell spürbare und sichtbare Erfolge mit sich bringt.

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